Gen-EM NAdoku

Was ist NAdoku?

Was ist NAdoku?, aus Was-ist-NAdoku.md im Repositorium

NAdoku ist ein Werkzeug, mit dem du deine Notarzteinsätze dokumentierst — Zeiten, Ort, Rettungsmittel, Besatzung, Verlauf — und das dir am Ende eines Jahres sagt, was du gemacht hast. Es läuft im Browser und, wenn du willst, auf einer passenden Uhr oder einem Android-Handy, die deine Einsätze unterwegs erfassen und später abgleichen — welche Geräte das sind, steht im Handbuch.

Für wen

Für Menschen, die im Rettungsdienst ärztlich tätig sind und ihre Einsätze für sich selbst festhalten wollen: für die Weiterbildung, die Fortbildungsnachweise, den eigenen Überblick.

Das ist keine Beschreibung, sondern eine Bedingung. NAdoku ist für die private Dokumentation gedacht; eine Nutzung im Auftrag oder auf Weisung eines Arbeitgebers oder Trägers ist nach den Nutzungsbedingungen nicht gestattet. Es ist kein Einsatzprotokoll der Leitstelle und ersetzt keine Dokumentation, die dein Träger oder das Gesetz von dir verlangt — es tritt daneben, nicht an ihre Stelle.

Was du mit deinen eigenen Daten danach tust, bleibt deine Entscheidung. Du kannst sie jederzeit ausleiten und weitergeben, an wen du willst.

Was mit deinen Daten passiert

Verschlüsselt — nur du kannst sie lesen, wir nicht: Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Alter, Diagnose, Einsatznummer, die Adresse und Koordinate des Einsatzorts, seine Beschreibung und die Notizen des Einsatzes. Dein Browser ver- und entschlüsselt sie; der Schlüssel entsteht aus deinem Passwort und verlässt den Browser nicht.

Alle diese Angaben sind freiwillig. NAdoku verlangt keine davon — ein Einsatz lässt sich allein aus Zeiten dokumentieren. Je weniger du einträgst, desto weniger musst du verantworten.

Weil niemand außer dir den Schlüssel hat, gibt es einen Wiederherstellungsschlüssel, den nur du bekommst. Verlierst du ihn und vergisst dein Passwort, kann niemand die Daten mehr öffnen — auch der Betreiber nicht. NAdoku sagt dir das bei der Einrichtung und fragt dich später, ob du ihn noch hast.

Im Klartext — für uns lesbar, weil die Anwendung damit rechnet: Zeiten und Phasen, die Koordinate jeder Einsatzphase, die GPS-Aufzeichnung der Fahrt, Rettungsmittel und Standort, die Namen deiner Besatzung, das Transportziel, der Verlauf einer Reanimation und die Notizen des Diensttags.

Der wichtigste Satz auf dieser Seite ist der nächste. Zwei der Einsatzphasen sind die Ankunft am Einsatzort und die Ankunft bei der Patientin: Aus den GPS-Daten und diesen Koordinaten lässt sich der Einsatzort rekonstruieren — auch wenn die Adresse verschlüsselt ist. Die Verschlüsselung schützt die Identität, nicht das Geschehen. Wer das nicht will, koppelt kein Gerät und trägt seine Einsätze von Hand nach; dann entstehen keine GPS-Daten.

Was genau verschlüsselt ist und was nicht, steht vollständig in der Datenschutzerklärung dieser Installation.

Was es nicht ist

Kein Produkt einer Firma. NAdoku ist freie Software unter der AGPL und wird von Gen-EM betrieben, einer Gruppe von Notärzten. Es gibt keine Werbung, und der Betreiber gibt deine Daten an niemanden weiter und wertet sie nicht aus — weder selbst noch durch Dritte.

Es gibt aber auch keine Hotline: Hilfe steht im Handbuch, und was dort fehlt, erreicht uns über die Kontaktadresse im Impressum.

Wie du anfängst

Je nach Installation kannst du dich selbst registrieren oder brauchst eine Einladung — die Anmeldeseite sagt dir, was gilt. Nach der Anmeldung führt dich ein kurzer Einstieg durch die ersten Schritte: ein Standort, ein Rettungsmittel, eine Uhr oder ein Handy. Wer erst schauen will, findet im Handbuch ein Demo-Konto mit erfundenen Einsätzen.